Impulsprojekte

aHolz: Aktiviertes Brettsperrholz

 

Projektname: Aktiviertes Brettsperrholz
Fördergeber: Land Salzburg
Förderprogramm: Wiss2025
Laufzeit: 01.04.2019-31.08.2021
Projektziel: Untersuchung von Grundlagen für die thermische Aktivierung von Massivholzelementen
Kurzbeschreibung: Die Bauteilaktivierung mit Betonteilen ist im Vergleich zu Massivholz relativ gut erforscht, anerkannt und wird zunehmend breiter eingesetzt. Moderne, effiziente Systeme für die Kühlung, Heizung und Wärmespeicherung in Gebäuden setzen stark auf die Aktivierung physischer Baumassen. Gerade auch die Einsetzbarkeit von grüner Energie, erneuerbaren Quellen und neuartigen Technologien im Bereich der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung für die Nutzung grünen Stroms, wie durch modernste Wärmepumpensysteme, fördern diese Entwicklung zusätzlich und brauchen für ein effizientes Energiemanagement kostengünstige Speicherlösungen und durch die Niedrigsttemperaturtechnik großflächige Absorber (Wände und Decken). Aktivierungslösungen werden neben dem bisher gängigen Neubau auch allmählich in der Bausanierung von alten Gebäuden vermehrt eingesetzt. Holz wird derzeit nicht als geeignetes Material für eine thermische Aktivierung in Erwägung gezogen.

Ziel dieses Projektes ist die Untersuchung von Grundlagen für die thermische Aktivierung von Massivholz für mögliche, spätere Anwendungen. Dafür werden die wichtigen Materialkennwerte (z. B. Wärmeleitfähigkeitswerte und Rohdichte) von unterschiedlichen Holzarten und weiteren Materialien im Labormaßstab bestimmt. Basierend auf diesen Ergebnissen werden mögliche Aufbauten von Bauteilen entwickelt, um die optimale Wärmeausbreitung zu ermöglichen. Die unterschiedlichen Bauteile werden mittels numerischer Simulationen der stationären und instationären Zustände evaluiert und weiterentwickelt. Des Weiteren wird ein Prototyp im Labormaßstab hergestellt und bei unterschiedlichen Umgebungsbedingungen überwacht. Die Erfahrungswerte der Entwicklung sollen in Form von Workshops an die Unternehmen weitergegeben werden.

Die Ergebnisse dieser Studie können für die Weiterentwicklung eines thermisch aktivierten Massivholzbauteils verwendet werden. Die Kennwerte einzelner Materialien sowie unterschiedliche Kombinationen geben Auskunft über die prinzipielle Einsetzbarkeit für die Bauteilaktivierung von Holz.
Ergebnisse: Stationäre und instationäre Simulationen verschiedener Bauteilaufbauten und -systeme als auch anschließende Messungen ausgewählter Prototypen am entwickelten Prüfstand zeigen die grundsätzliche Funktionalität von Bauteilaktivierungen in Massivholzelementen sowie deren Aufheiz- und Auskühlverhalten. Die Untersuchungen von Bauteilaktivierungen in Massivholzelementen wurden jenen in Beton gegenübergestellt und etwaige Unterschiede herausgearbeitet. Zusätzlich wurde der Einfluss diverser Parameter auf die erzielbare Abgabeleistung als auch speicherbare Energie untersucht.
Beitrag ZAB: Entwicklung der Projektidee und Einreichung, Begleitung der inhaltlichen Arbeit (Simulationen, Prüfstand), Disseminationstätigkeiten (Vorträge, Publikationen)
Projektleitung: Thomas Schnabel
Kooperationspartner*innen: Universität Ljubljana
Kontaktadresse: Thomas Schnabel

Forschungsleiter, Holztechnologie & Holzbau

Senior Researcher, Holztechnologie & Holzbau

Standort: Campus Kuchl

Raum: Kuchl – 1.01 B

T: +43-50-2211-2403

E: thomas.schnabel@fh-salzburg.ac.at

 

BiBi-TGA: Potenzial der ökologischen Optimierung technischer Gebäudeausrüstung durch den Einsatz biogener Materialien

 

Projektname: Potenzial der ökologischen Optimierung technischer Gebäudeausrüstung durch den Einsatz biogener Materialien
Fördergeber: FFG
Förderprogramm: Stadt der Zukunft 8. Ausschreibung
Laufzeit: 12 Monate (Projektstart 01.12.2021)
Projektziel: Der Materialeinsatz in der technischen Gebäudeausrüstung wird derzeit in der ökologischen Beurteilung von Gebäuden nur unzureichend erfasst. Primäres Ziel des Projekts ist die Erhebung des Substitutionspotenzials herkömmlicher technischer Gebäudeausrüstung durch biogene Ressourcen in Bürogebäuden. Es sollen in einem ersten Schritt Komponenten technischer Gebäudeausrüstung eines definiertes Standardgebäudes mit größtmöglichem Optimierungspotenzial bezogen auf ihre Masse identifiziert werden. In weiterer Folge sollen die Potenziale der technischen Umsetzbarkeit, sowie bezogen auf die Veränderung der ökologischen Performance der jeweiligen Substitution anhand von LCA-Screenings analysiert werden. Die mehrstufige Potenzialanalyse bildet somit eine Grundlage für zukünftige biobasierte Produktenentwicklung in der technischen Gebäudeausrüstung.
Kurzbeschreibung: Traditionell ist die technische Gebäudeausrüstung stark auf optimierte Energieeffizienz in der Nutzungsphase ausgerichtet. Dadurch steigen gezwungenermaßen die Anteile der anderen Lebenszyklusphasen (Herstellung, Recycling, Deponierung etc.) an den Gesamtemissionen von Gebäuden. Ergebnisse der Forschung zeigen, dass in Österreich bereits ein hohes Niveau in der energetischen Optimierung von Gebäuden im Neubau erreicht ist und somit das Gesamtpotenzial für Verbesserungen als eher gering eingeschätzt wird. Im Gegensatz dazu zeigen Forschungsergebnisse zu integrierten Ökobilanzen (iLCA), dass die verwendeten Bauprodukte – sowohl in der technischen Gebäudeausrüstung als auch in der Bausubstanz und dem Innenausbau – ein hohes Potenzial zur ökologischen und energetischen Optimierung aufweisen.

Die Erkenntnisse werden durch die Kombination von gebäudetechnischem, materialwissenschaftlichem und herstellerbezogenem Know-how und der detaillierten Modellierung und Analyse der technischen Gebäudeausrüstung anhand von Lebenszyklusanalysen gewonnen. Des Weiteren werden die Potenziale hinsichtlich der technischen Umsetzbarkeit abgeschätzt, Datenlücken in der Ökobilanzierung gebäudetechnischer Anlagen aufgezeigt sowie neue Erkenntnisse zu den Stärken und Schwächen biogener Ressourcen im Einsatzbereich der technische Gebäudeausrüstung identifiziert.

Ergebnisse:
Beitrag ZAB: Ideengebung, Konzeptionelle Grundlage der Projektidee
Projektleitung: Dipl. Ing. Dr. Markus Leeb
Kooperationspartner*innen: NaKu e.U.
Kontaktadresse: Jakob Weithas BSc, MSc  

FH Salzburg Campus Kuchl 

Markt 136a, 5431 Kuchl 

+43 (0)50 2211-2723  

jakob.weithas@fh-salzburg.ac.at 

 

BONUS: Bestand optimal nutzen – Umwelt stärken

 

Projektname: Bestand optimal nutzen – Umwelt stärken
Fördergeber: FFG/Klima und Energiefonds
Förderprogramm: Smart Cities Demo – Living Urban Innovation 2019
Laufzeit: 01.04.2020-30.09.2022
Projektziel: Übergeordnetes Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer übertragbaren gesamtheitlichen Beratungsdienstleistung (Schwerpunkt 1-2 Familienhäuser) für die Mobilisierung vorhandener Potenziale zur Innenentwicklung bzw. Weiterbauen im Bestand und eines neuen übertragbaren Betreibermodells.
Kurzbeschreibung: Die in Vorprojekten (insbes. Projekt BONSEI!, Zentrum Alpines Bauen) erarbeiteten Methoden zur Bestimmung von geeigneten Nachverdichtungspotenzialen und Datengrundlagen zu Standortqualität und Energie als Basis in Beratungsdienstleistungen werden um Grün- und Freiraumaspekte sowie Mobilität erweitert. Anschließend wird die innovative BONUS Beratung standardisiert und in den Pilotstädten Feldkirch und Stadt Salzburg umgesetzt um einen klaren Mehrwert für Kommunen zu generieren.
Ergebnisse:
Beitrag ZAB: Ideen- und Impulsgeber, Begleitung Projekteinreichung
Projektleitung: Dr. Thomas Prinz
Kooperationspartner*innen: Energieinstitut Vorarlberg, Architekt Schweizer, Pulswerk GmbH, Stadt Salzburg, Rosinak & Partner GmbH
Kontaktadresse: thomas.prinz@researchstudio.at

 

BTTAB: Bundesweites Monitoring von energieeffizienten bauteilaktivierten Demonstrationsgebäuden

 

Projektname: Bundesweites Monitoring von energieeffizienten bauteilaktivierten Demonstrationsgebäuden 
Fördergeber: BMK 
Förderprogramm: Stadt der Zukunft
Laufzeit: 01.11.2021-31.10.2024
Projektziel: Österreichweites Monitoring von bauteilaktivierten Demonstrationsgebäuden, um vergleichbare und belastbare Messergebnisse zu erhalten, den Stand des Wissens zu erweitern und aus den Erfahrungen zu lernen 
Kurzbeschreibung: Ein wesentlicher Baustein für die Energiewende ist der Ausbau erneuerbarer Energieerzeugung und die Möglichkeit der Speicherung dieser Energie. Die thermische Bauteilaktivierung bietet dabei Lösungen, beispielswiese eignet sie sich sowohl zur Heizung als auch zur Kühlung (Raumtemperierung) und dient als Speicher bei schwankender Stromerzeugung. 

Aufbauend auf Forschungsergebnissen u. a. aus dem Forschungsprogramm „Stadt der Zukunft“ soll ein umfassendes österreichweites Monitoring von bauteilaktivierten Demonstrationsgebäuden durchgeführt werden, um vergleichbare und belastbare Messergebnisse zu erhalten, den Stand des Wissens zu erweitern und aus den Erfahrungen zu lernen. 

Zielvorgaben und zu bearbeitende Fragestellungen 

In den letzten Jahren wurden einige energieeffiziente Gebäude mit thermischer Bauteilaktivierung errichtet. Im Planungsleitfaden „Energiespeicher Beton – Thermische Bauteilaktivierung“ wurde der Planungs- und Durchführungsprozess bereits gut veranschaulicht. Die ausgeschriebene F&E-Dienstleistung zielt darauf ab, diese Gebäude messtechnisch zu untersuchen und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die Ergebnisse sind breit zugänglich zu machen, damit künftige Bauvorhaben das vorhandene Optimierungspotenzial in energetischer, ökologischer und sozialer Hinsicht nutzen können. 

Das Projekt sollte maßgeblich zur Klärung folgender Fragen beitragen: 

  • Welche der zugeschriebenen Stärken und Schwächen der thermischen Bauteilaktivierung können bestätigt oder widerlegt werden?
  • In welchen Konstellationen und über welchen Bauteil ist dieRaumkonditionierungdurchBauteilaktivierung zu empfehlen (Heizung/Kühlung über Decke, Boden,Wand)? 
  • Welche Konstellationen und Betriebsweisen haben sich in der Praxis bewährt?
Ergebnisse:
Beitrag ZAB: Begleitung der Projekteinreichung, Begleitung der inhaltlichen Arbeit
Projektleitung:
Kooperationspartner*innen: AEE – Institut für nachhaltige Technologien, e7 energy innovation & engineeringhacon, IFZ
Kontaktadresse: Markus Leeb 

Forschungsleiter Smart Building 

Standort: Campus Kuchl 

Raum: Kuchl – 1.01 A 

T: +43-50-2211-2703 

E: markus.leeb@fh-salzburg.ac.at

 

COMFORT: Comfort Orientated and Management Focused Operation of Room CondiTions

 

Projektname: Comfort Orientated and Management Focused Operation of Room CondiTions
Fördergeber: FFG
Förderprogramm: IKT der Zukunft – 6. Ausschreibung (2017)
Laufzeit: 36 Monate (Projektstart 01.10.2018)
Projektziel: Das Projekt zielt darauf ab, die wahrgenommene Behaglichkeit in Räumen zu maximieren, indem die Raumzustände unter Berücksichtigung des menschlichen Komforts, der Energieeffizienz und der Betriebseffizienz gleichermaßen überwacht werden. Das übergeordnete Ziel ist die multimodale Datenanalyse auf der Basis einer gekoppelten Simulation und Datenanalyse unterstützt durch maschinelles Lernen. Daraus werden neue Modelle abgeleitet, mit denen die Behaglichkeit beurteilt und vorausberechnet werden kann. Dies wird unterstützt durch Automationssysteme (Feldebene) und In-situ-Messungen, modelliert mit Raumsimulation und Simulation der Gebäudetechnik und Regelung und bewertet durch maschinelles Lernen, um am Ende mit dynamisch gekoppelten Messdaten (Hardware in the Loop HIL) die Simulation zu verbessern.
Kurzbeschreibung: Traditionell hat die Gebäudetechnik einen starken Fokus auf Energieeffizienz, was manchmal zu nicht befriedigenden Raumkomfortbedingungen für den Benutzer führt. Zusätzlich werden Raum- und Betriebsbedingungen derzeit nicht ausreichend erfasst und erkannt, da die Anzahl der verwendeten Sensoren und die gemessenen physikalischen Größen begrenzt sind.

Neue Arten von Sensoren und Messsystemen bieten flexible Lösungen zu günstigen Preisen und zeichnen mehr Raumzustandsparameter auf. Anwendungsszenarien werden unterschiedliche Arbeitsumgebungen umfassen, die breite, komplexe und anspruchsvolle Bedingungen repräsentieren. Big-Data-Technologien erleichtern die Datenerfassung, Vorverarbeitung und Analyse von Messdaten aus Sensorsystemen. Diese Daten können mit vorhandenen Datenquellen zusammengeführt werden (Gebäudetechnik, Raumverwaltung, Terminplanung, Wettervorhersagen). Die Rohdaten selbst werden zusammen mit extrahierten Erkenntnissen, Korrelationen und erkannten Mustern zur Modellierung und Simulation des Benutzerkomforts unter Berücksichtigung wichtiger Randbedingungen wie Energieeffizienz oder Raumbelegungsrate verwendet. Darüber hinaus wird untersucht, wie Building Information Mo-deling-Daten in Simulationen integriert werden können. Virtuelle Sensoren sind ein wesentliches Werkzeug, da sie im Vergleich zu physisch installierten Sensoren eine flexiblere und zielgerichtetere Zustandsüberwachung ermöglichen. Sie machen Simulationsergebnisse greifbarer und vereinfachen deren Darstellung für Anwender und Bediener. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Projekts ist die Bereitstellung von Feedback für Benutzer und Betreiber, um ein besseres Verständnis der Gebäudeperformance zu erhalten und das Gebäude in einer menschenzentrierten Weise zu betreiben.

Ergebnisse:
Beitrag ZAB: Ideengebung, Konzeptionelle Grundlage der Projektidee
Projektleitung: Dipl. Ing. Dr. Markus Leeb
Kooperationspartner*innen: Know-Center GmbH Research Center for Data-Driven Business & Big Data Analytics (Lead)

Silicon Austria Labs GmbH

Thomas Lorenz ZT GmbH

EUDT Energie- u. Umweltdaten Treuhand GmbH

IKK Engineering GmbH

EAM Systems GmbH

Technische Universität Graz, Institut für Wärmetechnik

Kontaktadresse: Maximilian Lugmair, BSc 

FH Salzburg Campus Kuchl 

Markt 136a, 5431 Kuchl 

+43-50-2211-2720
maximilian.lugmair@fh-salzburg.ac.at 

 

IEA PVPS Task 15.2: IEA PhotoVoltaic Power Systems, TASK 15: Bauwerkintegrierte Photovoltaik

 

Projektname: IEA PhotoVoltaic Power Systems, TASK 15: Bauwerkintegrierte Photovoltaik, Periode 2 und 3
Fördergeber: FFG
Förderprogramm: Forschungs- und Entwicklungsdienstleistung
Laufzeit: 50 Monate (Projektstart 01.11.2019)
Projektziel: Zeil der österreichischen Teilnahme am PVPS TASK15.2 der IEA ist die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Bauwerkintegrierter Photovoltaik (BIPV). Partner aus Forschung, Entwicklung und Industrie wollen gemeinsam Österreichs Rolle als eines der führenden Länder in der BIPV ausbauen.

Global gesehen, befindet sich das derzeitige Energiesystem im Wandel und Photovoltaik (PV) nimmt dabei eine wesentliche Schlüsselrolle ein. Besonders im letzten Jahrzehnt hat die PV Stromerzeugung den Sprung von einer Nischentechnologie zu einem wichtigen Akteur in der weltweiten Energieversorgung durchgemacht.

In Österreich ist eine Verzehnfachung der aktuell installierten PV-Leistung (d.h. von aktuell 1,5 auf 15 GW) erforderlich, um das Energieziel der Bundesregierung (100% Strom aus Erneuerbaren bis 2030) zu schaffen. Mittelfristig, bis 2050, ist aufgrund des erwarteten Stromzuwachses zumindest eine weitere Verdoppelung notwendig. Für eine hohe Akzeptanz dieser Technologie, aber auch als Beispiel für andere Länder, ist es erforderlich, die technische und systemische Integration der PV in Bauwerke zu optimieren. Damit einher geht auch die Chance für Österreich sich als BIPV Vorreiter im Export von innovativen BIPV-Produkten und exzellentem Know-how zu positionieren.

Kurzbeschreibung: Die Mitarbeit im IEA PVPS Task 15.2 des österreichischen Konsortiums fokussiert sich schwerpunktmäßig auf: 

  • eine bessere Einbindung von BIPV in die integrale Planung von Bauwerken/Gebäuden (Digitalisierung den Planungsabläufe) bei Sanierung und Neubau 
  • das Aufzeigen der Produktdiversität von BIPV hinsichtlich Technologien und Gestaltungsmöglichkeiten sowie deren Integrationsmöglichkeiten in Bauwerke 
  • die bessere Verankerung von BIPV in nationalen sowie internationalen Gesetzen bzw. Richtlinien sowie die Harmonisierung von BIPV Testvorschriften und Normen aus der Baubranche und Elektrotechnik 
  • das Aufzeigen von Vermarktungspotentialen der Stromerzeugung an Gebäuden und Erarbeitung 
  • tragfähige Geschäftsmodelle 
  • die Erarbeitung von umfassenden Bewertungsparametern für BIPV-Installationen (energetisch, ökonomisch, ökologisch und ästhetisch) und deren Zusammenführung zu einer multifunktionalen Bewertungsmatrix für umgesetzte und in Planung befindliche BIPV-Projekte 
  • die Verbreitung von Erkenntnissen aus Leuchtturm- und Best Practice-Projekten an ein fachspezifisches Zielpublikum (Mitarbeit an einem BIPV-Errichtungs-Leitfaden für die Baubranche)
Ergebnisse: Basierend auf vorhandenem BIPV-Wissen wird ein Leitfaden für das Baugewerbe erstellt
Beitrag ZAB: Ideengebung, Netzwerkbildung, wissenschaftliche Begleitung
Projektleitung: Dipl. Ing. Dr. Markus Leeb
Kooperationspartner*innen: Technikum Wien GmbH (Lead)

Austrian Institute of Technology GmbH

ertex solartechnik GmbH

FH Oberösterreich GmbH

Österreichische Forschungsinstitut für Chemie & Technik

Kontaktadresse: David Rinnerthaler, BSc 

FH Salzburg Campus Kuchl 

Markt 136a, 5431 Kuchl 

+43-50-2211-2708 

david.rinnerthaler@fh-salzburg.ac.at

 

Internationale Summer Academy Alpines Bauen und Siedlungsentwicklung

 

Projektname: Internationale Summer Academy Alpines Bauen und Siedlungsentwicklung
Fördergeber: ARGE Alp
Förderprogramm:
Laufzeit: 1.1.2022 – 31.12.2022
Projektziel: Mit der Summer Academy soll der Wissenstransfer in die Anwendung im Bereich Alpines Bauen und Siedlungsentwicklung gefördert werden und eine Stärkung der länderübergreifenden Kooperationen und Netzwerke in der Arge Alp erzielt werden.
Kurzbeschreibung: Die Ergebnisse, die im Zentrum Alpines Bauen erarbeitet werden, fließen in die Schulungsmodule der Summer Academy ein und können so im länderübergreifenden Wissenstransfer verwertet werden.
Ergebnisse:
Beitrag ZAB: Das Zentrum Alpines Bauen war Ideen- und Impulsgeber und hat an den Antragsgrundlagen beratend mitgewirkt.
Projektleitung: Dr. Thomas Prinz
Kooperationspartner*innen: ITG (Lead), Kompetenzzentrum Bauforschung
Kontaktadresse: thomas.prinz@researchstudio.at

 

ParaSol: Multifunktionale solaraktive Platz- und Straßenüberdachung Leoben

 

Projektname: Multifunktionale solaraktive Platz- und Straßenüberdachung Leoben
Fördergeber: FFG
Förderprogramm: ENERGIE DER ZUKUNFT, SdZ, SdZ 5. Ausschreibung 2017
Laufzeit: 14 Monate (Projektstart 01.01.2019)
Projektziel: Ein beträchtlicher Anteil unserer Städte wird von Flächen des fahrenden und ruhenden Verkehrs vereinnahmt. Insbesondere Stellplatzflächen im Freien sind hochgradig unökologisch und flächenintensiv. Sie versiegeln die Böden, begünstigen das Entstehen von sommerlichen Hitzeinseln und sind fast ausschließlich monofunktional nutzbar. Zudem erzeugen sowohl ruhender als auch fahrender Verkehr Lärm und hohe Infrastrukturkosten für Instandhaltung und Pflege.

Am Use Case Leoben wird erstmals am konkreten Orten ausgelotet, welche stadträumlichen Auswirkungen, Synergie- und Energiepotentiale neu zu entwickelnde, solaraktive Platz- und Straßenüberdachungen in Form von weitgespannten Konstruktionen in Leichtbauweise im öffentlichen urbanen Raum mit sich bringen und wie sie sich auf das Stadtbild und die Stadtfunktion auswirken. Dabei werden auch Stellplatzflächen im Einflussbereich der Stadtgemeinde und innerstädtische Langsamfahrstrecken von Straße und Schiene einbezogen, um deren Potentiale für eine dezentrale Energieversorgung festzustellen. Mit der Sondierung wird ein nachfolgendes F&E Demoprojekt in Leoben strategisch und inhaltlich vorbereitet. Dieses F&E-Projekt wird unter Einbeziehung des Werkstoffwissens in der Region mit Fokus auf Membran-, Polymer- und Dünnglastechnologien die Anwendung bestehender und neuer Material- und Photovoltaiktechnologien bzw. Technologiekombinationen in der Stadtinfrastruktur in Prototypen demonstrieren und soll in einer marktfähigen Produktentwicklung münden.

Kurzbeschreibung: Basierend auf einer interdisziplinären Grundlagenermittlung zu den konstruktiven, energietechnischen, stadträumlichen und funktionalen Erfordernissen, Voraussetzungen und rechtlichen Möglichkeiten werden die Rahmenbedingungen und Potentiale von Stadtraum und -funktion und von Material, Konstruktion und Energie analysiert. Dabei wird die Anwendbarkeit vorhandener, konstruktiver und materialtechnischer Lösungen ebenso untersucht wie der Bedarf für neue Entwicklungen. Stadtraum, Stadtfunktion und Gestaltung werden schon in der Sondierung als gleichwertige umweltrelevante Faktoren miteinbezogen. Ziel ist die methodische Entwicklung von urbanen räumlichen und funktionellen Kriterien und technischen Erfordernissen als Basis zur Entscheidungsfindung und für deren Multiplizierbarkeit.

Es folgt eine mehrphasige integrative Synthese durch Feedback-Schleifen, in denen Einzelerkenntnisse unter Erweiterung der Matrix aus der Grundlagenanalyse zu transdisziplinären Potential- und Entwicklungsbeschreibungen zusammengeführt und in Expert*innenworkshops einer externen Evaluierung unterzogen werden. Eine Handlungs- und Entwicklungsempfehlung inklusive Kriterienkataloges für das nachfolgende F&E Demoprojekt schließt das Projekt ab. Nach Möglichkeit werden Planungs- und Genehmigungsprozesse angestoßen.

Ergebnisse: Endbericht: https://nachhaltigwirtschaften.at/resources/sdz_pdf/schriftenreihe-2020-37-parasol.pdf

Beurteilungsmatrix und Kriterienkatalog: https://nachhaltigwirtschaften.at/resources/sdz_pdf/schriftenreihe-2020-37-parasol-anhang.pdf

Beitrag ZAB: Ideengebung, Konzeptionelle Grundlage der Projektidee, wissenschaftliche Begleitung, Mitwirkung am Endbericht
Projektleitung: Dipl. Ing. (FH) Lutz Dorsch, M.BP.
Kooperationspartner*innen: Technische Universität Graz, Institut für Städtebau (Lead)

Leoben Holding GmbH

Kontaktadresse: Dipl. Ing. (FH) Lutz Dorsch, M.BP. 

FH Salzburg Campus Kuchl 

Markt 136a, 5431 Kuchl 

+43-50-2211-2721 

lutz.dorsch@fh-salzburg.ac.at 

 

FH-Prof. DI Dr. Michael Grobbauer 

FH Salzburg Campus Kuchl 

Markt 136a, 5431 Kuchl 

+43-50-2211-2714 

michael.grobbauer@fh-salzburg.ac.at

 

RENOWAVE.AT: Innovationslabor für nachhaltige, klimaneutrale Gebäude- und Quartierssanierung

 

Projektname: Innovationslabor für nachhaltige, klimaneutrale Gebäude- und Quartierssanierung
Fördergeber: FFG
Förderprogramm: 8. Ausschreibung Stadt der Zukunft – Innovationslabor Sanierung
Laufzeit: 01.01.2022-31.12.2026
Projektziel: Erhöhung der Sanierungsrate auf 3-5 %
Kurzbeschreibung: Das Sanierungsinnovationslabor RENOWAVE.AT wird als zentrale Anlaufstelle für die Zusammenarbeit bei Innovationsvorhaben fungieren und im Rahmen realer Entwicklungsumgebungen den systematischen und frühen Zugang zu innovativen, skalierbaren Sanierungskonzepten und nachhaltigen Sanierungstechnologien bereitstellen (Open Innovation Prinzip). Dabei werden zukunftsweisende Sanierungstechnologien, Entwicklung und Umsetzung von gesamthaften Lösungen für einen treibhausgasneutralen Gebäudebestand und ihre Möglichkeiten/Wirkungen zur Lösung von zukünftigen Herausforderungen (Energiewende, Finanzierungen …) positioniert, die Entwicklung der Smart City vorangetrieben und damit verbundene Bewusstseinsbildungsmaßnahmen umgesetzt. Dies werden z.B. Datenhotspot, oder Sanierungsdatenbank sein. Die Bevölkerung, öffentliche Hand, Wissenschaft und Wirtschaft werden eingebunden, um innovative Technologien und Prozesse zu forcieren und zu stimulieren, um die Akzeptanz der Bevölkerung zu beschleunigen, da es eine intensive Interaktion mit der Öffentlichkeit zulässt, Akteur*innen motiviert mitzumachen oder Kund*innen zu akquirieren, sowie Finanzierungen mitzutragen (u.a. crowdfunding). Organisatorische, formal-rechtliche und finanzierungsbezogene Hürden und Barrieren für eine deutliche Steigerung einer wertigen Bestandsentwicklung in Österreich werden überwunden, Qualitätssicherungsmaßnahmen forciert und Wissen und Daten rund um Innovationen zielgruppengerecht aufbereitet und zur direkten Nutzung angeboten. Regelmäßige Vernetzungsmöglichkeiten für Wirtschaft, Wissenschaft, Ausbildungen, mit der Bevölkerung und der öffentlichen Hand, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsformate werden getätigt, um Wissenslücken zu schließen und das wachsende Know-how für zukunftsfähige Sanierung zu verbreiten – nachhaltiger Wissenstransfer (Open Access) mit Weiter- und Ausbildungsmöglichkeiten in Zusammenarbeit vorhandener Strukturen.
Ergebnisse:
Beitrag ZAB: Mitentwicklung der Projektidee und Einreichung, Disseminationstätigkeiten
Projektleitung: Markus Leeb
Kooperationspartner*innen: IBO, AEE Intec, Arch+More Architekten, Energieinstitut Vorarlberg, FH Salzburg, FH Technikum Wien, GSG, IBRI, IIBW, ÖGNB, OpenHouseWien, pulswerk, Qualitätsplattform Sanierungsexperten, Schöberl & Pöll, TU Wien, Uni Innsbruck, WH-C, wohnbund-consult
Kontaktadresse: Markus Leeb 

Forschungsleiter Smart Building 

Standort: Campus Kuchl 

Raum: Kuchl – 1.01 A 

T: +43-50-2211-2703 

E: markus.leeb@fh-salzburg.ac.at 

 

SCIN: Sophisticated Comfort Oriented Intelligent Building Envelopes

 

Projektname: Sophisticated Comfort Oriented Intelligent Building Envelopes
Fördergeber: FFG
Förderprogramm: COIN 7. Ausschreibung
Laufzeit: 48 Monate (Projektstart 01.11.2018)
Projektziel: Im Hauptfokus des Projektes SCIN steht die Entwicklung eines anwendungsbezogenen und marktreifen Dienstleistungsportfolios für Unternehmen aus der Bau- und Gebäudetechnikbranche, um die Entwicklung von energieaktiven Fassaden zu vereinfachen, die Entwicklungszeit stark zu verkürzen und die Entwicklungskosten zu reduzieren.
Kurzbeschreibung: In den letzten Jahren hat sich aufgrund der Bestrebungen zur Steigerung der Energieeffizienz sowie des Anteils erneuerbarer Energieträger im Gebäudebereich ein Trend zu neuen und komplexeren Fassadensystemen entwickelt. Gebäudehüllsysteme werden in Zukunft multifunktional verwendet und sollen zusätzlich zu den klassischen Funktionen mittels fassadenintegrierter aktiver Komponenten auch Energie umwandeln, speichern oder transportieren.

Bei den energieaktiven Fassadensystemen werden die Eigenschaften von Bauteilen, Komponenten und Systemen jedoch von mehreren Parametern systemisch beeinflusst, etwa vom Mikroklima, der Haustechnik, dem Nutzerverhalten oder der Behaglichkeit im Innenraum. Diese Abhängigkeiten können mit üblichen Test- und Simulationsmethoden nicht abgebildet werden.

Bisherige Entwicklungsmethoden derartiger Systeme sind überwiegend heuristischer Natur (Trial and Error) wobei meist nur selektive Aspekte oder Funktionen bewertet werden. Ein vorlaufender, umfassender Test (Prüfung), Modellierung, Bewertung und Optimierung des Gesamtsystems unter Berücksichtigung aller relevanten Wechselwirkungen und realer klimatischer sowie nutzerbedingter Rahmenbedingungen ist derzeit praktisch nicht möglich.

Ergebnisse: Im Rahmen des SCIN Projektes arbeiten die beiden Forschungseinrichtungen AEE – Institut für Nachhaltige Technologien und die Fachhochschule Salzburg an entsprechenden numerischen und messtechnischen Methoden, um diese Lücke zu schließen. Diese gestatten es, unterschiedliche und wechselnde integrale Untersuchungen an energieaktiven Fassaden durchzuführen und ermöglichen gleichzeitig fundierte Aussagen über viele entwicklungsrelevante Aspekte (z. B. Energiebedarf, Behaglichkeit, Lichtlenkung, Witterungsbeständigkeit, solarer Eintrag, Dauerfunktion, dynamisches Verhalten).
Beitrag ZAB: Ideengebung, Konzeptionelle Grundlage der Projektidee
Projektleitung: Dipl. Ing. Dr. Markus Leeb
Kooperationspartner*innen: AEE INTEC (Lead)
Kontaktadresse: Maximilian Lugmair, BSc 

FH Salzburg Campus Kuchl 

Markt 136a, 5431 Kuchl 

+43-50-2211-2720
maximilian.lugmair@fh-salzburg.ac.at

 

TABS im EA: Bauteilaktivierung im Energieausweis

 

Projektname: Bauteilaktivierung im Energieausweis
Fördergeber: FFG
Förderprogramm: Basisprogramm Collective Research
Laufzeit: 01.01.2020-30.06.2022
Projektziel: Untersuchung und Überarbeitung der Abbildung von thermischen Bauteilaktivierungen im Energieausweis
Kurzbeschreibung: Das Projekt beschäftigt sich grundlegend mit der Abbildung von Bauteilaktivierungen im Energieausweis. Die derzeitige Berechnung der Energiekennzahlen erweist sich in Bezug auf Bauteilaktivierungen als fehlerhaft und unterliegt vielen mangelhaften und nicht zutreffenden Annahmen, wodurch spezielle Systeme nicht abgebildet werden können. Mittels diverser Simulationen auf Bauteil- und Gebäudeebene wird eine Parameterstudie und Identifikation der relevanten Einflussgrößen und Fehlerquellen in der derzeitigen Berechnung durchgeführt. Darauf aufbauend erfolgt die Entwicklung neuer Berechnungsalgorithmen und Faktoren auf Grundlage der zuvor gewonnenen Erkenntnisse, welche eine Verbesserung gegenüber der bisherigen Abbildung bewirken sollen. Begleitend dazu werden ein Leitfaden für die Eingabe und Berechnung von Bauteilaktivierungen sowie ein Validierungstool erstellt. Dieses Tool dient in erster Linie der Validierung der entwickelten Berechnungsmethoden im Vergleich zur bestehenden Berechnung.
Ziel ist somit die verbesserte Abbildung von Bauteilaktivierungen in der Berechnung des Energieausweises mittels der zuvor erwähnten neu zu entwickelnden Berechnungsmethoden sowie dem Leitfaden.
Ergebnisse:
Beitrag ZAB: Entwicklung der Projektidee und Einreichung, Begleitung der inhaltlichen Arbeit, Disseminationstätigkeiten
Projektleitung: Markus Leeb
Kooperationspartner*innen: Kompetenzzentrum Bauforschung, TU Wien
Kontaktadresse: Markus Leeb

Fachbereichsleiter Intelligente Energiesysteme, Smart Building

Senior Researcher, Smart Building

Standort: Campus Kuchl

Raum: Kuchl – 1.01 A

T: +43-50-2211-2703

E: markus.leeb@fh-salzburg.ac.at

 

TBA KLIEN: Thermische Bauteilaktivierung

 

Projektname: Thermische Bauteilaktivierung
Fördergeber: Klima- und Energiefonds
Förderprogramm:
Laufzeit: 17.12.2020-31.03.2023
Projektziel: Förderprogramm als Impulsgeber für die innovative Planung von Wohngebäuden mit thermischer Bauteilaktivierung zur aktiven Nutzung als Speicher
Kurzbeschreibung: Die Kapazität ohnehin vorhandener Bauteile für die Speicherung von Wärme nutzbar zu machen ist ein wesentlicher Beitrag zum Aufbau eines erneuerbaren Energiesystems, da dies wesentlich dazu beitragen kann, die – für erneuerbare Energien typische – ungleiche Verteilung von Energieerzeugung und -verbrauch auszugleichen. Die hier adressierte Technologie ist die Thermische Bauteilaktivierung (TBA). Die Bewirtschaftung dieser Speicherkapazität erlaubt eine stärkere Nutzung

  • von lokal erzeugter erneuerbarer Energie (Solarthermie, Photovoltaik, Kleinwindkraft, Kleinwasserkraft, etc.),
  • von erneuerbarem „Überschussstrom“ aus dem Netz in Verbindung mit Wärmepumpen – die Energieabgabe kann zeitlich um einige Stunden oder Tage verschoben werden (Lastverschiebung, Nutzung von Strom netzdienlich und zu Zeiten mit niedriger CO2-Emission),
  • von Flexibilisierungsoptionen in Mikro-, Nah- und Fernwärmenetzen. Leistungsverschiebungen können, wie im Stromnetz, auch Wärmeerzeugungsanlagen und Netzinfrastrukturen entlasten. Zusätzlich zur Nutzung der Speicherkapazität des Bauteils ist für Fernwärmebetreiber aufgrund der niedrigen notwendigen Vorlauftemperaturen auch eine Versorgung aus dem Fernwärme-Rücklauf eine interessante Option, um sowohl den Wirkungsgrad als auch die Netzleistungskapazitäten zu erhöhen.

Aus diesen Gründen gibt es – aus der Sicht des Klimaschutzes – gute Argumente für eine stärkere Verbreitung der TBA, die damit einen relevanten Beitrag zum Aufbau eines nachhaltigen Energiesystems, basierend auf erneuerbaren Quellen, leisten kann.

Ergebnisse:
Beitrag ZAB: Wissenschaftlicher Input, Begleitung der Projekteinreichung
Projektleitung: Markus Leeb
Kooperationspartner*innen: Zukunftsagentur Bau
Kontaktadresse: Markus Leeb 

Forschungsleiter Smart Building 

Standort: Campus Kuchl 

Raum: Kuchl – 1.01 A 

T: +43-50-2211-2703 

E: markus.leeb@fh-salzburg.ac.at 

 

WohnMOBIL:  Innovative Wohn- und Mobilitätsformen in Gebieten mit hohem Siedlungsdruck

 

Projektname: Innovative Wohn- und Mobilitätsformen in Gebieten mit hohem Siedlungsdruck
Fördergeber: FFG
Förderprogramm: Stadt der Zukunft 5. Ausschreibung
Laufzeit: 01.09.2018 – 30.11.2020
Projektziel: Ziel des Projekts ist die Förderung einer flächen-, kosten- und verkehrssparenden Siedlungs- und Quartiersentwicklung sowie einer Umkehrung von Verkehrsprioritäten (Vorrang Umweltverbund).
Kurzbeschreibung: Dies wird durch die Übertragung innovativer, bislang vorwiegend urbaner Wohnkonzepte wie transitorisches Wohnen in suburban-ländliche Gemeinden und die Verschränkung mit bedarfsgerechten multimodalen Mobilitätskonzepten erzielt.
Ergebnisse: Es wurden systematisierte Lösungsansätze in Form eines räumlich übertragbaren WohnMOBIL-Bausatzes mit Handlungsempfehlungen entwickelt, der die Etablierung von bedarfsgerechten, wohnformangepassten Mobilitätsangeboten ermöglicht.
Beitrag ZAB: Ideen- und Impulsgeber, Begleitung Projekteinreichung, Unterstützun Dissemination
Projektleitung: Dr. Thomas Prinz
Kooperationspartner*innen: Energieinstitut Vorarlberg, Paul Schweizer Architekt, HERRY Consult, Gemeinde St. Johann in Tirol
Kontaktadresse: thomas.prinz@researchstudio.at

 

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