Über uns

Vision

Die Anpassung an Klimawandel, CO2-Neutralität, Energie-, Ressourcen- und Landnutzungseffizienz, Kreislauffähigkeit und Naturschutz sind essenziell für die Aufrechterhaltung von Lebensqualität und sozialen Zusammenhalt. Der (vor)alpine Raum ist durch begrenzte Siedlungsflächen, Abwanderung vom Land zu zunehmend bevölkerungsreichen Ballungsräumen, hohe ökologische Sensibilität und Wetterextreme besonders betroffen.
Bauen verbraucht viel Energie, erzeugt Abfall und beansprucht die wenigen noch vorhanden Baulandreserven zulasten der jüngeren und zukünftigen Generationen. Naturraum, Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe, Energieerzeugung und Wohnen stehen in Flächenkonkurrenz, hohe Errichtungs- und Nutzungskosten sind die Folge.
Unsere Vision ist daher eine Zukunft, in der ressourcen- und flächenschonendes, kreislauffähiges, klimawandelangepasstes und wirtschaftliches Bauen mit möglichst geringem Einfluss auf Ökologie und Umwelt eine Selbstverständlichkeit darstellt und alle gesellschaftlichen Gruppen sich dieser gemeinsamen Verantwortung insbesondere für nachfolgende Generation stellen.


Mission 

Das Zentrum Alpines Bauen widmet sich der Erhaltung und Weiterentwicklung der Bau- und Siedlungskultur im (vor)alpinen Raum und der daraus erwachsenden Identität. Es leistet Beiträge zu einem selbstbestimmten, chancengleichen und gerechten Leben in einer sich wandelnden Gesellschaft und Umwelt.
Bauen muss resilient gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels sowie flächen- und ressourcenschonend und kreislauffähig weiterentwickelt werden. Dazu bedarf es einer effizienten Energieversorgung unter möglichst breiter Nutzung erneuerbarer Energien sowie multifunktionaler Bauteilsysteme und Gebäudehüllen. Der Systembau ermöglicht qualitätsvolles Bauen mit individueller Anpassung an Bauaufgaben, Kosteneffizienz und Planungseffizienz durch Digitalisierung. Zukünftige Siedlungen müssen räumlich kompakter, in der Nutzung gemischter und im Verkehr und der öffentlichen Versorgung effizienter werden.


Werte 

Zukunfts- und Anwendungsorientierung 

Unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist hingerichtet auf die zukünftigen Erfordernisse von Gesellschaft, Menschen und Unternehmen im (vor)alpinen Raum.
Sie ist auf andere Regionen mit ähnlichen Herausforderungen übertragbar und orientiert sich an der Perspektive von Anwender*innen, Partner*innen und Kund*innen.

Innovation, Qualitätsbewusstsein, Wettbewerb und Ethik 

Wir streben nicht nur leidenschaftlich und persönlich engagiert Lösungen für die Zukunft an, sondern wollen diese durch Fachkenntnisse und Kreativität bestmöglich und innovativ gestalten.  

Wir sind uns bewusst, dass Forschung und Entwicklung dann die besten Ergebnisse erzielt, wenn sie einerseits frei und sicher durchgeführt werden kann, andererseits am Wettbewerb der Ideen und Konzepte im wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Umfeld teilhat. 

Wir orientieren unsere Forschung an den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis und international etablierten ethischen Standards, wie sie z. B. von der „Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität“ festgelegt werden.

Wertschätzung, Respekt und persönliche Entwicklung 

Wir begegnen uns untereinander ebenso wie allen, mit denen wir zu tun haben, mit Wertschätzung und auf Augenhöhe.  

Wir respektieren die Vielfalt der Gesellschaft, der Lebensauffassungen und Meinungen, räumen aber der wissenschaftlichen Evidenz Vorrecht gegenüber noch nicht bestätigen Auffassungen ein.  

Die persönliche Entwicklung und Perspektive unserer Mitarbeiterinnen aber auch der Vertreterinnen unserer wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sonstigen Partner*innen ist uns wichtig. Wir arbeiten mit Menschen, nicht mit Institutionen. 

Nachhaltigkeit 

Wir achten in unserer Arbeit auf klimafreundliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit und bemühen uns auch in unserem Leben um laufende Weiterentwicklung hinsichtlich dieser Grundsätze. 


Netzwerke

Die Mitarbeit in unseren Netzwerken dient der Pflege und Erweiterung unserer Kontakte in der „Scientific Community“ ebenso wie der Information über aktuelle Projekte, Entwicklungen und Ergebnisse zum Stand der Wissenschaft und zur angewandten Forschung.

Netzwerk Alpines Bauen
Alpines Bauen geht mit Know-how im Umgang mit Höhenlagen, Wetterextremen, Kälte und sommerlicher Überwärmung einher. Die Anforderungen an die Klima-, Energie- und Ökoeffizienz und ein wachsendes Wettbewerbsumfeld sind nur einige der Innovationsherausforderungen. Das Netzwerk Alpines Bauen stellt sich diesen Herausforderungen. Die Stärke der einheimischen Unternehmen ist es, dieses Know-how mit regionalen Baumaterialien, Bautechniken, alpiner Bautradition sowie Design und moderner Technologie zu verbinden.

Österreichische Technologieplattform Photovoltaik
Die Österreichische Technologieplattform Photovoltaik (TPPV) ist das zentrale Netzwerk für Forschung, Entwicklung und Innovation in der österreichischen Photovoltaikbranche. Seit 2008 verbindet TPPV Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politische Akteur*innen mit dem gemeinsamen Ziel, innovative PV-Technologien voranzutreiben, deren Marktreife zu fördern und die Wertschöpfung im Inland zu steigern.

RENOWAVE.AT

ist das Innovationslabor für klimaneutrale Gebäude- und Quartierssanierungen in ganz Österreich. Als unabhängige Anlaufstelle für Innovationsvorhaben im Sanierungsbereich unterstützt RENOWAVE.AT u.a. Initiator*innen von Demonstrationsgebäuden und -quartieren, um Impulse für einen klimaneutralen Gebäudebestand zu setzen. Das Innovationslabor steht für alle Stakeholder*innen und Interessierte offen. RENOWAVE.AT möchte hochwertige Sanierungen einfacher, kostengünstiger und rascher umsetzbar machen und forciert dafür Innovationen und, gestaltet und bietet Experimentierräume und Laborinfrastruktur, um die besten Ideen auf den Weg zu bringen.

Soil2Heat – Oberflächennahste Geothermie & Kalte Nahwärme 5.0
Fokus des Netzwerkes ist, Akteur*innen und Interessierte rund um das Thema kollektorgebundene kalte Nahwärmenetze miteinander zu vernetzen und Projekte sowie Forschung in diesem neuartigen und innovativen Feld der erneuerbaren Energien zu realisieren. Gerade die Kombination aus oberflächennahster Geothermie mit ihren Kollektorsystemen und deren Sonderformen mit kalten Nahwärmenetzen stellt sich immer mehr als ein wichtiger Baustein der Wärmewende dar. Wir realisieren gemeinsam innovative Projekte im Bereich der netzgebundenen Wärmeversorgung über kalte Nahwärme 5.0 durch Bereitstellung oberflächennahster Geothermie aus Erdbereichen bis maximal fünf Metern Tiefe.
Das Netzwerk wird gemeinschaftlich vom Zentrum für Alpines Bauen der Fachhochschule Salzburg und vom Geozentrum Nordbayern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg koordiniert.