Aktuelles

(17.03.2021)

Follow-up Workshop zur Modellierung des Bauland- und Wohnungsbedarfs

Das Research Studio iSPACE gestaltete am 17. März 2021 online einen Transfer- und Stakeholderworkshop zum Thema „Modellierung des Bauland- und Wohnungsbedarfs“ mit Vertretern des Landes Salzburg, als Follow-up zum Workshop vom 07. Dezember 2020.

Im Forschungsschwerpunkt Simulation von Siedlungssystemen wurden GIS-Modelle entwickelt, die eine Abschätzung des voraussichtlichen Wohnbaulandbedarfs auf Gemeindeebene ermöglichen. Ein Modell dient dazu die derzeitige Wohnbaustruktur und die vorhandenen Potenziale im Wohnbauland einer Gemeinde aufzuzeigen. Ein weiteres Modell schätzt den zukünftigen Bedarf an Wohnraum regionalisiert ab, basierend auf der demographischen Entwicklung einer Gemeinde und der Veränderung der Haushaltsgrößen. Den Schwerpunkt bildet darauf aufbauend die Kopplung des Wohnungsbedarfs, der Wohnbaustruktur und den Potenzialen im Wohnbauland auf Gemeindeebene. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf der Entwicklung einer interaktiven Web-Map zur dynamischen Simulation von Wohnbaulandbedarf und -verfügbarkeit in starker Anlehnung an den aktuellen Leitfaden zum Räumlichen Entwicklungskonzept. Durch diese Web-Map wird es möglich den Wohnbaulandbedarf in Gemeinden für den Planungshorizont von 25 Jahren zu simulieren. Sie bietet Planern die Möglichkeit Annahmen zur zukünftigen Entwicklung der Wohnbaustruktur zu treffen sowie Flächen direkt zu editieren. Die Ergebnisse daraus sind für erste Pilotgemeinden implementiert und wurden im Rahmen des Workshops mit Vertretern des Landes Salzburg – Abteilung Raumplanung diskutiert und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft. Die Ergebnisse sind flächendeckend übertragbar.

(02.02.2021)

6. Beiratstreffen des Zentrum Alpines Bauen

Am 02. Februar 2021 fand das 6. Beiratstreffen – diesmal in virtueller Form – statt.
Im Zuge des Treffens hatten die Beiratsmitglieder die Möglichkeit, sich über die neuesten Arbeiten und Ergebnisse des Zentrums sowie insbesondere der drei Forschungsschwerpunkte „Intelligente Energiesysteme“, „Intelligente Gebäudehüllen“ und „Simulation von Siedlungssystemen“ zu informieren.

(07.12.2020)

Transfer- und Abstimmungsworkshop: „Modellierung des Bauland- und Wohnungsbedarfs „

Am 07. Dezember 2020 wurde online der Stakeholder-Workshop „Modellierung des Bauland- und Wohnungsbedarfs“ mit Vertretern des Landes Salzburg – Abteilung Raumplanung abgehalten.

Es wurden die bisherigen Ergebnisse aus dem Zentrum Alpines Bauen – Forschungsschwerpunkt Simulation von Siedlungssystemen vorgestellt. Ein spezieller Fokus des Workshops lag dabei auf GIS-Modellen, welche die derzeitige Bebauungsstruktur, den zukünftigen Bedarf, die Verfügbarkeit von unbebauten Wohnbauland und schließlich die Kopplung von Wohnbaulandbedarf und -verfügbarkeit auf Gemeindeebene behandeln. Zudem wurden die bisherigen Ergebnisse in der Entwicklung einer interaktiven WebMap zur dynamischen Simulation von Wohnbaulandbedarf und -verfügbarkeit präsentiert. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des Workshops diskutiert und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.

 

(09.11.2020)

Deutscher Geothermiekongress

Von 09. – 13. November 2020 fand der Deutsche Geothermiekongress in virtueller Form statt.
Markus Leeb hat dort das Zentrum Alpines Bauen mit zwei Vorträgen vertreten. Am 9. November zu „Bauteilaktivierung in der Sanierung – Potential für Oberflächennahe Geothermie“ und am 11. November zu „Modellbildung zur Generierung von spezifischen Wärmelastgängen aufbauend auf GIS-Gebäudedaten“.

 

(05.11.2020)

Soil2Heat Netzwerkmeeting

Am 5.November hat das zweite reguläre Meeting des internationalen soil2heat Netzwerks online stattgefunden.
Im Zuge dessen hat Markus Leeb einen Vortrag zu „Bauteilaktivierung in der Sanierung – Potential für Oberflächennahe Geothermie“ gehalten.

 

(03.11.2020)

3. Platz beim Sustainability Award für „Wohnen findet Stadt – Smart City Hallein“

Der dritte Platz in der Kategorie „Regionale Kooperationen“ beim Sustainability Award geht an das Projekt „Wohnen findet Stadt – Smart City Hallein“.

Bei dem Demo-Projekt steht die Burgfriedsiedlung, eine ältere Bestandssiedlung in Hallein, im Mittelpunkt. An einer Hauptverkehrsstraße gelegen, suchte das Forschungsteam der FH Salzburg, gemeinsam mit dem Projektteam, nach einer neuen Sanierungslösung inklusive Nachverdichtung. Dabei wurden unterschiedliche Technologien und integrierte Lösungsansätze erprobt.

Den Preis in der Kategorie Regionale Kooperationen erhielt das Projekt für die interdisziplinäre Umsetzung, die intensive Einbindung der BewohnerInnen und lokaler Projektpartner. Durch die gute Übertragbarkeit auf sanierungsbedürftige Wohngebäude der Nachkriegszeit, hat dieses Projekt Vorzeigecharakter.


Markus Leeb (Quelle: FH Salzburg)

 

(27.10.2020)

Renovation Day 2020

Matthias Gnigler hat beim Renovation Day 2020 einen Vortrag zum Thema „Bauteilaktivierung in der Sanierung – Die Salzburger Multifunktionsfassade“ gehalten.

 

(8.10.2020)

Vortrag beim Webinar „Raus aus Öl und Gas: Innovative Energiekonzepte für Siedlungen und Quartiere“

Im Zuge des Webinars stellte Markus Leeb das Projekt „Wir inHAUSer“ vor, das eine CO2-neutrale Sanierung und Nachverdichtung einer Wohnhausanlage aus den 70ern umsetzte. Die Wärmeversorgung erfolgt hier mittels Kombination aus Abwasser-Wärmepumpe, Abluft-Wärmepumpe, Biomasse und PV-Direktstrom. Photovoltaik-Gemeinschaftsanlage inkl. Gründächern. Mobilitätskonzept mit reduziertem Stellplatzschlüssel und Elektromobilität.

 

(07.10.2020)

Vortrag bei der Smart Energy Systems Konferenz

Die Smart Energy Systems Konferenz hat von 06.10-07.10.2020 in virtueller Form stattgefunden. Rund 240 Personen aus 22 verschiedenen Ländern und mit 150 Präsentationen, sowohl aus der Wirtschaft/Industrie, als auch aus der Forschung haben an der Konferenz teilgenommen. Die Konferenz beschäftigt sich mit dem Energiesystem der Zukunft. Smart Energy Systems – ein übergreifendes Energiesystem, welches alle Netze (Strom, Wärme, Verkehr, Gas etc.) kombiniert. Im Zentrum stehen dabei 4GDH-Systeme, also thermische Netze der vierten Generation. Wesentlich wird bei zukünftigen Energiesystemen die Speicherung von Energie sein, sowohl thermisch als auch elektrisch, sowie die Kombination durch Sektorkoppelung. In diesem Zusammenhang können und werden thermische Bauteilaktivierungen eine wichtige Rolle spielen und einen Beitrag zur Flexibilität des Energiesystems leisten. Daniel Heidenthaler hat im Rahmen der Konferenz einen Vortrag zu „Thermally activated building systems in wooden structures“ gehalten.

 

(1.10.2020)

7. Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen

Das 7. Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen stand dieses Jahr unter dem Motto „Das Gebäude als Baustein der Energiezukunft“ und wurde am 1. Oktober 2020 in digitaler Form abgehalten. Zahlreiche Projekte wurden in digitalen Räumen vorgestellt und die rund 350 Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, jeden Raum individuell zu betreten.
In der Session „Potenziale energieflexibler Gebäude und Nahwärmenetze“ wurde u.a. das Thema der Geothermie behandelt. Hier zeigte Markus Leeb von der FH Salzburg/Zentrum Alpines Bauen die Unterschiede zwischen oberflächennahster Geothermie (bis 10 Meter Tiefe), oberflächennaher Geothermie (bis 400 Meter) und Tiefengeothermie (ab 400 Meter). In Deutschland wurden bereits viele Projekte mit oberflächennahster Geothermie umgesetzt, die nicht nur in Einfamilienhäusern eingesetzt wird, sondern auch in Großprojekten.
In der Session „Nachverdichtung und Sanierung“ zeigten Sabine Gadocha vom RSA FG Research Studio iSPACE/Zentrum Alpines Bauen und Sabine Erber vom Energieinstitut Vorarlberg wie Nachverdichtungspotenziale ermittelt werden könnnen und welche Strategien es für ihre Mobilisierung gibt. Denn eine der wesentlichen Herausforderungen besteht darin der Bodenversiegelung  und der Zersiedelung entgegenzuwirken und die Innenentwicklung von Siedlungen zu fördern.

Einen Überblick über die behandelten Themen und Projekte finden Sie im Programm

 

(29.06.2020)

Transfer- und Abstimmungsworkshop: „Bauliche Potenziale für Wohnbauträger“ 

Am 29. Juni 2020 fand ein Transfer- und Abstimmungsworkshop zu den baulichen Potenzialen für Wohnbauträger mit Vertretern aus Stadt und Land Salzburg statt.

Im Zuge des „Zentrum Alpines Bauen – Forschungsschwerpunkt  Simulation von Siedlungssystemen“ wurden erste Nachverdichtungsparameter zur Verwendung in GIS-Modellen erarbeitet und auf Testgebiete angewendet. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf Potenzialen, die besonders für die Zielgruppe Wohnbauträger geeignet sind, sowohl auf unbebauten, bebauten Grundstücken als auch durch Nutzungsüberlagerungen.

Im Stakeholder-Workshop „Bauliche Potenziale für Wohnbauträger“ wurden die bisherigen Ergebnisse mit Vertretern aus Stadt und Land Salzburg diskutiert und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.

 

(19.05.2020)

Vortrag bei der virtuellen Konferenz GIT (Geo IT) – die gemeinsame digitale Erde

Die Konferenz befasste sich mit Herausforderungen wie dem digitalen Raum und der digitalen Gesellschaft, Big Data, Earth Observation, Datenmanagement, Geospatial Intelligence, die eine Neuordnung der Spezialgebiete der IT und Geoinformatik veranlassen. In diesem Spannungsfeld hat Thomas Prinz über die Themen GIS und Smart Settlement Sysems sowie Mobilität der Zukunft vorgetragen.

 

(06.05.2020)

Vortrag bei der virtuellen Münchner GI-Runde

Zu den Themen der Konferenz gehörten u.a. neue Entwicklungen bei der Nutzung von Sensordaten, Künstliche Intelligenz und Deep Learning, Digitaler Zwilling sowie urbane Indikatoren. Thomas Prinz hat das Zentrum Alpines Bauen mit einem Vortrag zu „Indikatoren zur Steuerung des Flächenverbrauchs in der Stadtentwicklung“ bei der Konferenz vertreten.

 

 

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