Hintergrund
Installationsschächte vereinen zunehmend mehrere Leitungssysteme auf engem Raum – darunter Kaltwasser, Heizungsleitungen, Schmutzwasser und Raumabluft. Diese Kombination kann zu unerwünschten Temperaturerhöhungen im Kaltwasser führen, was hygienische und energetische Herausforderungen mit sich bringt. Das Projekt untersucht die thermischen Wechselwirkungen innerhalb solcher Schächte.
Projektziele
Ziel der Studie ist die Analyse der Temperaturentwicklung von Kaltwasserleitungen bei fehlendem Wasserbezug über einen Zeitraum von acht Stunden. Dafür wurden verschiedene Simulationsvarianten durchgeführt, bei denen Parameter wie Leitungsanordnung, Dämmmaterialien und Ablufttemperaturen systematisch variiert wurden.
Ergebnisse
Die Studie liefert belastbare Daten zur Temperaturerhöhung des Kaltwassers in kombinierten Installationsschächten. Sie zeigt, unter welchen Bedingungen kritische Schwellenwerte wie 25 °C erreicht werden. Die Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Optimierung zukünftiger Schachtkonstruktionen und unterstützen Planer:innen bei der Einhaltung hygienischer Standards.