Coolbrick

Entwicklung normativer Rechenansätze für passive ventilative Nachtkühlungsstrategien - Ausnutzung Ziegelspeichermassen

Messaufbauten Blower Door Test Steuertechnik
© Zentrum Alpines Bauen

Hintergrund         

Hintergrund dieses Projekts ist es, das Potential der Speicherwirksamkeit der monolithischen Ziegelbauweise durch gezielte Be- und Entladung der Speichermassen voll auszuschöpfen, um damit das Überwärmungspotential im Kühlfall maßgeblich zu verringern und das Kühlerfordernis weitgehend zu verhindern. Zusätzlich kann dadurch auch der thermische Komfort während der Sommermonate beträchtlich verbessert werden.
Auf dem Weg zum „nearly zero energy building“ sollen Energiebedarf gesenkt, Energieeffizienz gesteigert und erneuerbare Energien ausgebaut werden.

Projektziel           

Vorrangiges Ziel von CoolBRICK ist das Evaluieren des Potentials automatisierter ventilativer Nachtkühlung. Aus den erzielten Ergebnissen sollen in weiterer Folge Methoden abgeleitet werden, die das Abbilden von automatisierter ventilativer Nachtlüftung und darüber hinaus auch der Berücksichtigung solarer Wärmeeinträge über opake Bauteile in den normativen Nachweisverfahren ermöglicht. Diese Methoden wurden von den Projektpartnern in die einschlägigen Normungskomitees getragen, um eine Berücksichtigung bei den anstehenden Normenüberarbeitungen zu erreichen. Damit kann für das angeführte Themenspektrum gewährleistet werden, dass die Forcierung monolithischer Ziegelbauweise weiter intensiviert werden.

Aktueller Stand / Ergebnisse

CFD-Simulationen zur Lüftung von Gebäuden wurden ausgewertet und den Messungen gegenüber gestellt. Zusätzlich wurden von der FHS Analysen zu solaren Erträge über opake Bauteile erstellt und mit unterschiedlichen Normen verglichen.

Projektmitarbeiter*innen

Projektleitung: Klaus Prenninger
Projektmitarbeiter*innen: Alexander Wasenegger