ReSpace

ReSPACE Reclaiming Space

Hintergrund

Österreich zählt zu den Ländern mit dem höchsten Versiegelungsgrad weltweit. Besonders im ländlichen Raum beansprucht die Vielzahl an Einfamilienhäusern große Flächen für Infrastruktur – Straßen, Supermärkte, Einkaufszentren und andere Versorgungseinheiten mit jeweils großzügigen Parkplätzen. Auch im urbanen Raum werden nicht genutzte Flächen aus abgewanderter Industrie und leerstehendem Gewerbe oftmals nicht genutzt, weil Bauen auf der grünen Wiese noch immer preiswerter ist als die konsequente Erschließung und Umnutzung versiegelter Flächen.

Projektziele

Um den massiven negativen Auswirkungen auf das Mikroklima im innerstädtischen Raum sowie der rasant voranschreitenden Abnahme unserer verfügbaren Grünflächen – die dringend notwendig für die Klimafolgeneindämmung sind – entgegenzuwirken, entwickelt das Projekt „ReSpace – Reclaiming Space“ Methoden zur Identifikation von Flächenpotenzialen sowie Maßnahmenkataloge für Entsiegelung, Umnutzung sowie kreislaufwirtschaftliche Baulogistik.

ReSpace entwickelt einen Prototyp zur teilautomatisierten Identifikation des urbanen Flächenpotenzials hinsichtlich folgender Anwendungsfälle:

  • Bewertung von Entsiegelungspotenzialen
  • Nutzung versiegelter Flächen für innovative Logistikkonzepte (z.B. temporäre Lagerflächen und Baulogistikzentren im Sinne der Kreislaufwirtschaft)
  • Umnutzung versiegelter Flächen

Damit soll einerseits eine raschere Aktivierung von ungenutzten, versiegelten Flächen bzw. eine Umnutzung der Flächen realisiert werden.

Projektmitarbeiter*innen

Projektleitung iSPACE plus: Thomas Prinz
Projektmitarbeiter*innen: Wolfgang Spitzer, Sabine Gadocha