News

(27.10.2021)

Schwerpunkttag ‚FASSADEN digital 10|21‘

Das Webinar ‚FASSADEN digital 10|21‘ fand am 27.10.2021 unter Einladung der FH Kärnten | Abteilung Bauingenieurwesen & Architektur und der Fachplattform bauinformation.com statt. In diesem Rahmen wurde unter anderem ein dreiteiliger Vortrag von den Zentrumsmitarbeitern FH-Prof. Arch. DI Dr. Michael Grobbauer und DI Matthias Gnigler und dem FH-Salzburg Mitarbeiter DI Michael Moltinger zum Thema “Multifunktionalität der Gebäudehülle“ gehalten.

Multifunktionsfassaden waren im ersten Jahrzehnt ein vielfach diskutiertes und in einigen Projekten untersuchtes Thema. Von den entwickelten Lösungen hat sich am Markt jedoch wenig durchgesetzt. Mit der Finanzkrise 2008/09 sind die Investitionen in komplexe Fassaden mit Ausnahme einzelner Leuchtturmprojekte sowie generell die Wertschöpfung im Fassadenbau gesunken.
Es ist an der Zeit, neue Überlegungen zur Multifunktionalität anzudenken und eine praxisgerechte Entwicklung durch Experiment und Simulation zu unterstützen. Dabei ist zu fragen, ob Multifunktionalität nicht immer schon gebäudetechnische Anreicherung angestammter Funktionen der Gebäudehülle war und sein sollte, oder ob der Hülle tatsächlich originär neue Funktionen zuwachsen können und wenn ja, welche. Der Fachvortrag sollte zur Beantwortung dieser Fragestellungen einen Beitrag leisten.

Nach einem Grundlagenteil wurden anhand eines Beispiels einer multifunktionalen Sanierung und eines Beitrages zur Bauteilaktivierung von Massivholz mögliche neue Bausteine der Multifunktionalität in unterschiedlichen Entwicklungsphasen aufgezeigt. Ein Bericht über das am ‚Zentrum Alpines Bauen‘ entwickelte und im Bau befindliche Versuchsgebäude mit Fassadenprüfstand Twin²Sim und dessen zukünftiger Möglichkeiten für Test und Modellbildung multifunktionaler Gebäudehüllen schloß den Beitrag ab.

(22.10.2021)

Artikel Salzburger Nachrichten

(12.10.2021)

Österreich verschwindet II
Im Jahr 2016 fand die Veranstaltung “Österreich verschwindet” zum ersten Mal statt und beleuchtete aktuelle Herausforderungen und Trends des zunehmenden Flächenverbrauchs sowie einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung von verschiedenen Blickwinkeln aus. Die Herausforderungen bleiben auch fünf Jahre später bestehen: Österreich verschwindet immer mehr unter Beton und Asphalt. Der Flächenverbrauch ist in Österreich mit 11,5 ha/Tag immer noch zu hoch und weit entfernt vom Ziel von 2,5 ha/Tag bis 2030.

Wie kann der Zersiedelung entgegengewirkt werden und die Standort- und Lebensqualität in Österreich erhalten bleiben? Braucht es neue Wege in der Raumplanung? Wie kann Flächenmanagement als aktives Werkzeug genutzt werden? Welchen Einfluss hat die Coronapandemie auf unsere zukünftige Raumentwicklung? Diesen Fragen wurde in der Fachkonferenz “Österreich verschwindet II” mit Kurzvorträgen und einer politischen Diskussion nachgegangen. Im Rahmen der Konferenz haben österreichische und deutsche Expert*innen Strategien und Tools gegen den Flächenverbrauch sowie neue Wege in der Raumplanung beleuchtet. Im Anschluss diskutierten Expert*innen und Vertreter*innen der Politik die praktischen Implikationen dieser Erkenntnisse. Durch die Veranstaltung führte Tarek Leitner.

Die Konferenz wurde von der Research Studios Austria Forschungsgesellschaft und der Ziviltechnikerkammer Oberösterreich-Salzburg veranstaltet (mit Unterstützung des Zentrum Alpines Bauen, ITG, Universität Salzburg, Stadt und Land Salzburg).


(c) Honorarfreie Pressebilder: Stadt Salzburg / Alexander Killer

(7.10.2021)

Workshop Österreichische Technologieplattform Photovoltaik

Am 07.10.2021 fand ein Workshop der Österreichischen Technologieplattform Photovoltaik TPPV mit der ÖBB zum Start einer ein Kooperationspartnerschaft statt.
Mitarbeiter des Zentrum Alpines Bauen wirken in der TPPV mit, die FH Salzburg (Smart Building) ist Mitglied der TPPV.
Die Ergebnisse des Impulsprojektes ParaSol wurden präsentiert und interessiert aufgenommen. Eine weitere Zusammenarbeit zwischen TPPV und ÖBB wurde von beiden Seiten positiv gesehen.

(30.09.2021)

8. Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen
Am 30. September fand das grenzüberschreitende Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen zum 8. Mal statt – zum zweiten Mal wurde es online abgehalten. Heuer fand es im Rahmen der beiden EU-Projekte „Das Gebäude als Baustein der Energiezukunft“ und „Green Public Procurement for Building“ statt und gab Einblick in die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Umsetzung des Green Deal ergeben und zeigte Beispielprojekte aus dem Alpinen Raum. Zahlreiche Projekte wurden in digitalen Räumen vorgestellt.
In der Session „Ressource Raum und Architektur“ hat Sabine Gadocha die im Rahmen des Zentrum Alpines Bauen entwickelten „GIS-Tools für Flächenmanagement und zukunftsfähige Siedlungsentwicklung“ vorgestellt. Daniel Heidenthaler hat in der Session „Ressource Energie“ einen Vortrag zum Thema „So baut Salzburg – der Energieausweis gewährt Einblick“ gehalten.

 

(23.09.2021)

Oberflächennahste Geothermie und Kalte Nahwärme – Partnermeeting 2021
Am 23. September 2021 fand das Netzwerktreffen Salzburger Qualitätsnetzwerk Soil2Heat statt. Hier gab es spannende Vorträge aus den Netzwerken Salzburger Qualitätsnetzwerk Wärmepumpe und Soil2Heat im Living Room in Salzburg. Im Anschluss an das Netzwerkmeeting fand eine Exkursion in die Weitwörther Auenwerkstatt statt, um einen Blick in ein autarkes Konzept zur Energieversorgung werfen zu können.

 

(29.06.2021)

Internationaler Erfahrungsaustausch am Dresdner Flächennutzungssymposium

Das Dresdner Flächennutzungssymposium (DFNS) widmet sich den aktuellen Entwicklungen in der Flächenpolitik, dem Flächenmanagement und der nachhaltigen Raumentwicklung. Dieses Jahr fand das vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) organisierte Symposium als hybride Veranstaltung vom 28. bis 29. Juni statt. Fokus des Symposiums ist der internationale Wissenstransfer: Durch den länderübergreifenden Erfahrungsaustausch sollen sowohl Expert*innen als auch Gemeindevertreter*innen von anderen lernen und nachhaltige Raumentwicklung vorantreiben können.

Im Zentrum Alpines Bauen – Forschungsschwerpunkt Simulation von Siedlungssystemen werden mit Methoden der Geoinformatik innovative Modelle und Werkzeuge entwickelt, die zur vorausschauenden Raumplanung genützt werden können. Sie unterstützen etwa bei der Identifikation von Nachverdichtungspotenzialen oder der Abbildung der zukünftigen Entwicklung der Wohnungsnachfrage. Die erarbeiteten Werkzeuge helfen Gemeinden und Planer*innen, ihre aktuelle und zukünftige Siedlungsentwicklung auf belastbaren Daten und zukunftsweisende Szenarien aufzubauen. Die vermittelten Informationen und übertragbaren GIS-Tools dienen als Planungsgrundlage für die gesamthaften Entwicklungsmöglichkeiten einer Gemeinde – ob im alpinen Raum oder international. Sabine Gadocha stellte beim DFNS diese Lösungsansätze aus der Geoinformatik für die automatisierte Bewertung und Simulation der Siedlungsinnenentwicklung vor.

 

(23.06.2021)

Die neue Decke aus Holz
Am 23. Juni 2021 fand die Projekt-Präsentation Die neue Decke aus Holz: Wärmt im Winter, kühlt im Sommer  online über MS Teams  statt. Der Fokus dieses Projektes richtet sich auf die Untersuchung von Grundlagen für die thermische Aktivierung von Massivholz.

 

(27.04.2021)

Spatenstich für das Projekt Twin²Sim an der FH Salzburg

Das Projekt Twin²Sim besteht aus einem Prüfstand, Prüfräumen und einem Multifunktionslabor in einem Versuchsgebäude.

Es dient der ganzheitlichen Untersuchung komplexer Gebäudehüllen und Gebäudetechnik im Rahmen eines multifunktionalen Prüfstandes für Fassaden (Kurzzeituntersuchungen von 2-6 Monaten) und eines Versuchsgebäudes, bei dem die zuvor charakterisierten Fassadenbauteile langfristig (mehrere Jahre) ebenso wie Einrichtungen der Gebäudetechnik im Zusammenwirken mit dem Raum und den Nutzer*innen evaluiert werden können. Nach der Vermessung ist die Simulation und Modellbildung und damit die Weiterentwicklung am digitalen Zwilling möglich, was zukünftige Entwicklungskosten durch die Reduktion physischer Prototypen senken hilft. Erst zum zweiten Mal in Österreich erlaubt die Einrichtung die Messung des Schalldämmmaßes von Bauteilen in einem Prüfstand in Holzbauweise und erstmalig auch die Messung der Schalllängsleitung. Diese Funktion ist besonders für die Entwicklung leichter (Holz-)Bauteile signifikant, da für solche Bauteile keine Berechnungsmöglichkeiten vorliegen und die Simulation noch ausschließlich Forschungscharakter hat.

Das Zentrum Alpines Bauen hat maßgeblich am wissenschaftlichen Konzept und der Bauvorbereitung mitgewirkt und verantwortet die wissenschaftliche Projektleitung.

Am 27.04.2021 fand im Beisein von LH Wilfried Haslauer, AR-Vorsitzenden LAbg. Hans Scharfetter, den Spitzen der beiden Eigentümer – AK-Direktorin Cornelia Schmidjell und WK-Direktor Manfred Pammer – sowie Bürgermeister Thomas Freylinger fand am Dienstag, 27. April, der Spatenstich für das neue multifunktionale „Twin²Sim“ Forschungsgebäude der FH Salzburg am Campus Kuchl statt (https://www.fh-salzburg.ac.at/fhs/aktuelles/news/fh-salzburg-spatenstich-twin2sim-am-campus-kuchl).

Mehr zum Projekt unter: https://www.fh-salzburg.ac.at/forschung/forschungsgruppen/smart-building-und-smart-city/twin2sim

Das Projekt wird vom Land Salzburg im Rahmen der WISS2025 gefördert.

(14.04.2021)

Follow-up Workshop „Bauliche  Potenziale für Wohnbauträger“

Am 14. April 2021 gestaltete das Zentrum Alpines Bauen einen Transfer- und Stakeholderworkshop mit Vertretern aus Stadt und Land Salzburg zu den baulichen Potenzialen für Wohnbauträger als Follow-up des letztjährigen Workshops.

Im Zuge des „Zentrum Alpines Bauen – Forschungsschwerpunkt  Simulation von Siedlungssystemen“ wurden Nachverdichtungsparameter zur Verwendung in GIS-Modellen erarbeitet und auf Testgebiete angewendet, um bauliche Potenziale mit besonderer Eignung für die Zielgruppe Wohnbauträger zu identifzieren. Die Potenziale wurden sowohl auf unbebauten, bebauten Grundstücken als auch durch Nutzungsüberlagerungen untersucht. Im Rahmen des Stakeholder-Workshops im Juni 2020 zum Thema „Bauliche Potenziale für Wohnbauträger“ wurde mit Vertretern aus Stadt und Land Salzburg die Parametrisierung der GIS-Modelle für bauliche Potenziale für die Zielgruppe Wohnbauträger mit ersten Ergebnissen auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.
Basierend auf den Anregungen aus dem Workshop wurden die GIS-Modelle adaptiert und weitere Evaluierungen der Ergebnisse durchgeführt. Die aktuellen Ergebnisse daraus wurden nun im Rahmen des Follow-up Workshops am 14. April 2021 vorgestellt und diskutiert.

 

(17.03.2021)

Follow-up Workshop zur Modellierung des Bauland- und Wohnungsbedarfs

Das Zentrum Alpines Bauen gestaltete am 17. März 2021 online einen Transfer- und Stakeholderworkshop zum Thema „Modellierung des Bauland- und Wohnungsbedarfs“ mit Vertretern des Landes Salzburg, als Follow-up zum Workshop vom 07. Dezember 2020.

Im Forschungsschwerpunkt Simulation von Siedlungssystemen wurden GIS-Modelle entwickelt, die eine Abschätzung des voraussichtlichen Wohnbaulandbedarfs auf Gemeindeebene ermöglichen. Ein Modell dient dazu die derzeitige Wohnbaustruktur und die vorhandenen Potenziale im Wohnbauland einer Gemeinde aufzuzeigen. Ein weiteres Modell schätzt den zukünftigen Bedarf an Wohnraum regionalisiert ab, basierend auf der demographischen Entwicklung einer Gemeinde und der Veränderung der Haushaltsgrößen. Den Schwerpunkt bildet darauf aufbauend die Kopplung des Wohnungsbedarfs, der Wohnbaustruktur und den Potenzialen im Wohnbauland auf Gemeindeebene. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf der Entwicklung einer interaktiven Web-Map zur dynamischen Simulation von Wohnbaulandbedarf und -verfügbarkeit in starker Anlehnung an den aktuellen Leitfaden zum Räumlichen Entwicklungskonzept. Durch diese Web-Map wird es möglich den Wohnbaulandbedarf in Gemeinden für den Planungshorizont von 25 Jahren zu simulieren. Sie bietet Planern die Möglichkeit Annahmen zur zukünftigen Entwicklung der Wohnbaustruktur zu treffen sowie Flächen direkt zu editieren. Die Ergebnisse daraus sind für erste Pilotgemeinden implementiert und wurden im Rahmen des Workshops mit Vertretern des Landes Salzburg – Abteilung Raumplanung diskutiert und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft. Die Ergebnisse sind flächendeckend übertragbar.

(02.02.2021)

6. Beiratstreffen des Zentrum Alpines Bauen

Am 02. Februar 2021 fand das 6. Beiratstreffen – diesmal in virtueller Form – statt.
Im Zuge des Treffens hatten die Beiratsmitglieder die Möglichkeit, sich über die neuesten Arbeiten und Ergebnisse des Zentrums sowie insbesondere der drei Forschungsschwerpunkte „Intelligente Energiesysteme“, „Intelligente Gebäudehüllen“ und „Simulation von Siedlungssystemen“ zu informieren.

(07.12.2020)

Transfer- und Abstimmungsworkshop: „Modellierung des Bauland- und Wohnungsbedarfs „

Am 07. Dezember 2020 wurde online der Stakeholder-Workshop „Modellierung des Bauland- und Wohnungsbedarfs“ mit Vertretern des Landes Salzburg – Abteilung Raumplanung abgehalten.

Es wurden die bisherigen Ergebnisse aus dem Zentrum Alpines Bauen – Forschungsschwerpunkt Simulation von Siedlungssystemen vorgestellt. Ein spezieller Fokus des Workshops lag dabei auf GIS-Modellen, welche die derzeitige Bebauungsstruktur, den zukünftigen Bedarf, die Verfügbarkeit von unbebauten Wohnbauland und schließlich die Kopplung von Wohnbaulandbedarf und -verfügbarkeit auf Gemeindeebene behandeln. Zudem wurden die bisherigen Ergebnisse in der Entwicklung einer interaktiven WebMap zur dynamischen Simulation von Wohnbaulandbedarf und -verfügbarkeit präsentiert. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des Workshops diskutiert und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.

 

(09.11.2020)

Deutscher Geothermiekongress

Von 09. – 13. November 2020 fand der Deutsche Geothermiekongress in virtueller Form statt.
Markus Leeb hat dort das Zentrum Alpines Bauen mit zwei Vorträgen vertreten. Am 9. November zu „Bauteilaktivierung in der Sanierung – Potential für Oberflächennahe Geothermie“ und am 11. November zu „Modellbildung zur Generierung von spezifischen Wärmelastgängen aufbauend auf GIS-Gebäudedaten“.

 

(05.11.2020)

Soil2Heat Netzwerkmeeting

Am 5.November hat das zweite reguläre Meeting des internationalen soil2heat Netzwerks online stattgefunden.
Im Zuge dessen hat Markus Leeb einen Vortrag zu „Bauteilaktivierung in der Sanierung – Potential für Oberflächennahe Geothermie“ gehalten.

 

(03.11.2020)

3. Platz beim Sustainability Award für „Wohnen findet Stadt – Smart City Hallein“

Der dritte Platz in der Kategorie „Regionale Kooperationen“ beim Sustainability Award geht an das Projekt „Wohnen findet Stadt – Smart City Hallein“.

Bei dem Demo-Projekt steht die Burgfriedsiedlung, eine ältere Bestandssiedlung in Hallein, im Mittelpunkt. An einer Hauptverkehrsstraße gelegen, suchte das Forschungsteam der FH Salzburg, gemeinsam mit dem Projektteam, nach einer neuen Sanierungslösung inklusive Nachverdichtung. Dabei wurden unterschiedliche Technologien und integrierte Lösungsansätze erprobt.

Den Preis in der Kategorie Regionale Kooperationen erhielt das Projekt für die interdisziplinäre Umsetzung, die intensive Einbindung der BewohnerInnen und lokaler Projektpartner. Durch die gute Übertragbarkeit auf sanierungsbedürftige Wohngebäude der Nachkriegszeit, hat dieses Projekt Vorzeigecharakter.


Markus Leeb (Quelle: FH Salzburg)

 

(27.10.2020)

Renovation Day 2020

Matthias Gnigler hat beim Renovation Day 2020 einen Vortrag zum Thema „Bauteilaktivierung in der Sanierung – Die Salzburger Multifunktionsfassade“ gehalten.

 

(8.10.2020)

Vortrag beim Webinar „Raus aus Öl und Gas: Innovative Energiekonzepte für Siedlungen und Quartiere“

Im Zuge des Webinars stellte Markus Leeb das Projekt „Wir inHAUSer“ vor, das eine CO2-neutrale Sanierung und Nachverdichtung einer Wohnhausanlage aus den 70ern umsetzte. Die Wärmeversorgung erfolgt hier mittels Kombination aus Abwasser-Wärmepumpe, Abluft-Wärmepumpe, Biomasse und PV-Direktstrom. Photovoltaik-Gemeinschaftsanlage inkl. Gründächern. Mobilitätskonzept mit reduziertem Stellplatzschlüssel und Elektromobilität.

 

(07.10.2020)

Vortrag bei der Smart Energy Systems Konferenz

Die Smart Energy Systems Konferenz hat von 06.10-07.10.2020 in virtueller Form stattgefunden. Rund 240 Personen aus 22 verschiedenen Ländern und mit 150 Präsentationen, sowohl aus der Wirtschaft/Industrie, als auch aus der Forschung haben an der Konferenz teilgenommen. Die Konferenz beschäftigt sich mit dem Energiesystem der Zukunft. Smart Energy Systems – ein übergreifendes Energiesystem, welches alle Netze (Strom, Wärme, Verkehr, Gas etc.) kombiniert. Im Zentrum stehen dabei 4GDH-Systeme, also thermische Netze der vierten Generation. Wesentlich wird bei zukünftigen Energiesystemen die Speicherung von Energie sein, sowohl thermisch als auch elektrisch, sowie die Kombination durch Sektorkoppelung. In diesem Zusammenhang können und werden thermische Bauteilaktivierungen eine wichtige Rolle spielen und einen Beitrag zur Flexibilität des Energiesystems leisten. Daniel Heidenthaler hat im Rahmen der Konferenz einen Vortrag zu „Thermally activated building systems in wooden structures“ gehalten.

 

(1.10.2020)

7. Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen

Das 7. Fachsymposium Brennpunkt Alpines Bauen stand dieses Jahr unter dem Motto „Das Gebäude als Baustein der Energiezukunft“ und wurde am 1. Oktober 2020 in digitaler Form abgehalten. Zahlreiche Projekte wurden in digitalen Räumen vorgestellt und die rund 350 Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, jeden Raum individuell zu betreten.
In der Session „Potenziale energieflexibler Gebäude und Nahwärmenetze“ wurde u.a. das Thema der Geothermie behandelt. Hier zeigte Markus Leeb von der FH Salzburg/Zentrum Alpines Bauen die Unterschiede zwischen oberflächennahster Geothermie (bis 10 Meter Tiefe), oberflächennaher Geothermie (bis 400 Meter) und Tiefengeothermie (ab 400 Meter). In Deutschland wurden bereits viele Projekte mit oberflächennahster Geothermie umgesetzt, die nicht nur in Einfamilienhäusern eingesetzt wird, sondern auch in Großprojekten.
In der Session „Nachverdichtung und Sanierung“ zeigten Sabine Gadocha vom RSA FG Research Studio iSPACE/Zentrum Alpines Bauen und Sabine Erber vom Energieinstitut Vorarlberg wie Nachverdichtungspotenziale ermittelt werden könnnen und welche Strategien es für ihre Mobilisierung gibt. Denn eine der wesentlichen Herausforderungen besteht darin der Bodenversiegelung  und der Zersiedelung entgegenzuwirken und die Innenentwicklung von Siedlungen zu fördern.

Einen Überblick über die behandelten Themen und Projekte finden Sie im Programm

 

(29.06.2020)

Transfer- und Abstimmungsworkshop: „Bauliche Potenziale für Wohnbauträger“ 

Am 29. Juni 2020 fand ein Transfer- und Abstimmungsworkshop zu den baulichen Potenzialen für Wohnbauträger mit Vertretern aus Stadt und Land Salzburg statt.

Im Zuge des „Zentrum Alpines Bauen – Forschungsschwerpunkt  Simulation von Siedlungssystemen“ wurden erste Nachverdichtungsparameter zur Verwendung in GIS-Modellen erarbeitet und auf Testgebiete angewendet. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf Potenzialen, die besonders für die Zielgruppe Wohnbauträger geeignet sind, sowohl auf unbebauten, bebauten Grundstücken als auch durch Nutzungsüberlagerungen.

Im Stakeholder-Workshop „Bauliche Potenziale für Wohnbauträger“ wurden die bisherigen Ergebnisse mit Vertretern aus Stadt und Land Salzburg diskutiert und auf ihre Praxistauglichkeit überprüft.

 

(19.05.2020)

Vortrag bei der virtuellen Konferenz GIT (Geo IT) – die gemeinsame digitale Erde

Die Konferenz befasste sich mit Herausforderungen wie dem digitalen Raum und der digitalen Gesellschaft, Big Data, Earth Observation, Datenmanagement, Geospatial Intelligence, die eine Neuordnung der Spezialgebiete der IT und Geoinformatik veranlassen. In diesem Spannungsfeld hat Thomas Prinz über die Themen GIS und Smart Settlement Sysems sowie Mobilität der Zukunft vorgetragen.

 

(06.05.2020)

Vortrag bei der virtuellen Münchner GI-Runde

Zu den Themen der Konferenz gehörten u.a. neue Entwicklungen bei der Nutzung von Sensordaten, Künstliche Intelligenz und Deep Learning, Digitaler Zwilling sowie urbane Indikatoren. Thomas Prinz hat das Zentrum Alpines Bauen mit einem Vortrag zu „Indikatoren zur Steuerung des Flächenverbrauchs in der Stadtentwicklung“ bei der Konferenz vertreten.

 

 

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