WohnMOBIL

Innovative Wohn- und Mobilitätsformen in Gebieten mit hohem Siedlungsdruck

Notizarbeit und Gruppenarbeit
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Hintergrund

Steigende Bevölkerungszahlen und knappes Bauland in Ballungsräumen – auch im suburban-ländlichen Raum – führen zunehmend zu einem Mangel an leistbarem Wohnraum. Die Folge: Viele Menschen weichen ins günstigere Umland aus. Diese Entwicklung verstärkt die Zersiedelung und führt zu längeren Pendelwegen sowie höherem Verkehrsaufkommen.

Ein vielversprechender Lösungsansatz ist die Integration innovativer Wohnformen wie des transitorischen Wohnens in suburban-ländliche Regionen. Diese Wohnform, bisher vor allem in Städten verbreitet, bietet bedarfsgerechte und zeitlich befristete Wohnlösungen – ideal für Menschen, die für einen bestimmten Lebensabschnitt eine flexible Unterkunft benötigen.

Projektziele

Ziel des Projekts war es, eine flächen-, kosten- und verkehrssparende Siedlungs- und Quartiersentwicklung zu fördern und die Verkehrsprioritäten zugunsten des Umweltverbunds neu zu setzen. Im Fokus stand die Übertragung innovativer, bislang vor allem urban genutzter Wohnkonzepte wie transitorisches Wohnen in suburban-ländliche Gemeinden – kombiniert mit bedarfsgerechten, multimodalen Mobilitätslösungen. Dafür wurde ein systematisierter Lösungsansatz speziell für diese Regionen entwickelt, um neue Wohn- und Mobilitätsformen integriert in eine vorausschauende und nachhaltige Siedlungsentwicklung einzubetten.

Ergebnisse

Ergebnis ist der räumlich übertragbare WohnMOBIL-Bausatz mit praxisnahen Handlungsempfehlungen. Seine Bausteine „Innovative Wohnlösungen“ und „Innovative Mobilitätslösungen“ ermöglichen die passgenaue Ableitung von Mobilitätsangeboten, die optimal auf die jeweilige Wohnform abgestimmt sind.   

Aktueller Stand / Ergebnisse

Abgeschlossen Endbericht

Projektmitarbeiter*innen

Projektleitung: Thomas Prinz
Projektmitarbeiter*innen: Sabine Gadocha, Florian Schöpflin, Günter Gruber, Stefan Herbst